Modellbildung und Praktiken transdisziplinären Forschens
Ziel des Projekts ist es, anhand unterschiedlicher transdisziplinärer Forschungs-
projekte einerseits deren Interventionsmethoden und methodologischen
Hintergründe herauszuarbeiten und andererseits im eigenen Ansatz daraus
gemeinsam mit den Beteiligten (wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen)
an der Modellbildung „transdisziplinärer Forschung“ weiter zu arbeiten.
Im Zentrum stehen unterschiedliche Forschungsdimensionen, deren Relevanz wir
in den jeweiligen Projekten anhand von Tiefeninterviews erheben und in einem
zweiten Schritt über Rückkoppelungsveranstaltungen zu differenzierten Leitfäden ausformulieren wollen, die für Forscher, für Auftraggeber und ebenso für außerwissenschaftlich Beteiligte eine Hilfestellung abgeben sollen. In Hinblick
auf: Machbarkeit und Umsetzbarkeit, Chancen und Risiken sowie Grenzen und Schwierigkeiten transdisziplinärer Forschung. Im Vordergrund steht dabei nicht die Theoriebildung, sondern der Fokus liegt auf die Erfahrungen wissenschaftlich und außerwissenschaftlich Beteiligter gerichtet, die sich aus individuellen Problemstellungen und deren methodischen Zugängen (inklusive der intervenierenden Instrumente) ergeben und die sich zu einem allgemeinen Ansatz von transdisziplinärer Modellbildung verdichten lassen. Die Ergebnisse avisieren die Praktikabilität bzw. den Praxisbezug „transdisziplinärer Forschung“ im Sinne problemorientierter und partizipativer Prozesse, die als Beitrag zur Lösung bzw. Bearbeitung
gesellschaftlicher Problemstellungen dienen.